Das Bonner Duett

  • Manuel Peregrina Llanes

    Prof. Manuel Peregrina Llanes ist Linguist an der Universität Sonora im Norden Mexikos und war als Gastwissenschaftler an der Universität Bonn. Im Bonner Duett erzählt er von seinem Aufwachsen im Bundesstaat Sinaloa, seiner Ausbildung zu einem protestantischen Geistlichen und seinem anschließenden Studium der Linguistik. Außerdem gewährt er einen Einblick in seine Erforschung indigener Sprachen Mexikos.

    Das Gespräch wurde am 05.12.2025 geführt und Dr. Antje Gunsenheimer von der Bonner Altamerikanistik hat für uns gedolmetscht.

  • Cintia Rodríguez Garat

    Cintia Rodríguez Garat ist Gastwissenschaftlerin am Interdisziplinären Lateinamerikazentrum (ILZ) der Universität Bonn. Die in Argentinien lebende Bioethikerin, Philosophin und Ethnologin spricht im Bonner Duett über das Spannungsverhältnis zwischen den Mapuchen und dem argentinischen Gesundheitssystems und über ihre Arbeit in Argentinien. Am Ende empfiehlt sie „Hacia un feminismo decolonial – Una antología“ der argentinischen Philosophin María Lugones.

    Das Gespräch wurde von Dr. Antje Gunseheimer übersetzt. Es wurde am 28.11.2025 aufgezeichnet.

  • Karin Langer

    Stadtverordnete Karin Langer von Volt erzählt im Bonner Duett, wie sie ihre ersten Sitzungen des Stadtrats erlebt hat und welche Rolle sie für die Volt-Gruppe in der beginnenden Legislatur sieht. Außerdem versucht sie, die Wahlschlappe der Partei bei den Kommunalwahlen in Bonn zu erklären. Darüber hinaus geht es um das Thema Mobilität, das Langer seit 2014 beschäftigt, um Kultur und Wohnen.

    Am Ende empfiehlt Sie „Qualityland“ von Marc Uwe Kling und liest ein kurzes Stück daraus vor.

  • Betsabé Piña Morales

    Betsabé Piña Morales ist Gastwissenschaftlerin am Interdisziplinären Lateinamerikazentrum (ILZ) der Universität Bonn. Im Gespräch spricht die Archäologin aus Mexiko über Grabungen am Texcoco-See, den Unterschied zwischen Azteken und anderen Nahua-Sprachigen Gruppen und ihre Forschung über die Mixteken. Außerdem geht es um den Austausch mit der Universität Bonn.

    Das Gespräch wurde von Dr. Antje Gunseheimer übersetzt. Es wurde am 24.11.2025 aufgezeichnet.

  • Luis Felipe Tun Poot

    Luis Felipe Tun Poot rappt unter dem Künstlernamen MC Chama bei den Tiho Rappers. Er war auf Einladung der Abteilung für Altamerikanistik der Universität und infoe e.V. in Bonn und sprach im Bonner Duett über seinen Weg in den Rap und die Bedeutung von populärer Musik für den Identitätserhalt der Maya.

    Das Gespräch wurde von Dr. Antje Gunseheimer übersetzt. Es ist das dritte Gespräch von dreien mit Mayas aus Quintana Roo.

    Die Tiho Rappers gibt es auch auf YouTube, Spotify und zahlreichen anderen Musikanbietern.

  • Roman Luckscheiter

    Dr. Roman Luckscheiter ist der Generalsekretär der Deutschen UNESCO Kommission mit Sitz in Bonn. Im Bonner Duett erklärt er wie die Kommission mit Bundesregierung und UNESCO zusammenarbeitet und was die UNESCO über das berühmten Weltkulturerbe hinaus macht. Außerdem spricht der studierte Literaturwissenschaftler über seine Zeit beim DAAD in Kairo.

    Am Ende empfiehlt er „Meine italienische Reise“ von Marco Maurer.

  • José Alberto Poot Chablé

    José Alberto Poot Chablé setzt sich für den Erhalt der Maya Kultur ein. Er lebt in Tihosuco in Quintana Roo (Mexiko) und auf Einladung der Altamerikanistik nach Bonn gekommen um auch hier über seine Kultur zu sprechen. Im Bonner Duett spricht er über Bildhauerei, Musik und das Maya-Ballspiel – aber auch über seinen Glauben, in dem er christliche und alte Maya Vorstellungen verbindet. Außerdem soielt Poot Chablé ein Lied mit seiner Gitarre.

    Es ist das zweite Gespräch von dreien mit Mayas aus Quintana Roo.

    Das Gespräch wurde von Dr. Antje Gunsenheimer gedolmetscht, die in der Abteilung Altamerikanistik der Universität arbeitet. Sie organisieren den Besuch der Maya in Bonn gemeinsam mit Infoe e.V. aus Köln.

  • Marcos Cante Canul

    Marcos Cante Canul lebt in Senor im mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo und ist von der Bonner Altamerikanistik nach Bonn eingeladen worden um die Stimmen der Indigenen Kulturen Amerikas zu stärken. Er engagiert sich mit der Initiative XYAAT für einen nachhaltigen Tourismus und spricht außerdem über die Natur der Halbinsel Yucata, seine Eindrücke von Deutschland und die traditionelle Landwirtschaft.

    Es ist das erste Gespräch von dreien mit Mayas aus Quintana Roo.

    Das Gespräch wurde von Elke Falley-Rothkopf gedolmetscht, die für Infoe.ev arbeitet. Infoe organisiert den Besuch der Maya in Bonn gemeinsam mit der Abteilung Altamerikanistik der Universität.

  • Xenia Zoller & Raphael McLaren-Thompson (Dauertheatersendung)

    Xenia Zoller hat gemeinsam mit Tobias Gülich die Dauertheatersendung gegründet – und die beiden leiten sie bis heute. Die DTS ist eine freie Theatergruppe, die sich den sogenannten „Klassikern“ gewidmet und diese auf der Brotfabrik Bühne aufführt. Gemeinsam mit Raphael McLaren-Thompson spricht sie über die Geschichte der Gruppe, Rezensionen und die Bedeutung die ein Ort wie die Brotfabrik für die freie Szene hat. Außerdem sprechen sie über ihr nächstes Stück, Heinrich von Kleists „Der Zerbrochene Krug“ und ihr Hörspiel von Frank Wedekinds „Frühlingerwachen“.

    Am Ende empfehlen sie „Steinsuppe“ von Anaïs Vaugelade, „Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel Garcia Marquez und alles von Leo Tolstoi.

    Das Gespräch wurde am 07.10.2025 aufgezeichnet.

    Der Zerbrochene Krug wird vom 15.-19.10.2025 in der Brotfabrik aufgeführt: https://dauertheatersendung.com/stuecke/der-zerbrochne-krug/
    Frühlingserwachen gibt es als Hörspiel hier auf YouTube: https://youtube.com/playlist?list=PL4JAyT9SmNDEhA2iloEi1Yy0jC4XQT66w&si=EmoFoOhmR5xQDYv5

  • Renate Liesmann-Baum

    Renate Liesmann-Baum war die Ehefrau des im Februar verstorbenen großen Liberalen Gerhart Baum. Im Bonner Duett sprach sie über ihn, der als Innenminister, Menschenrechtsaktivist und Anwalt die Republik prägte und über sein letztes Buch, „Besinnt Euch!“. Außerdem sprach sie über andere Liberale, die sie im Laufe ihres Lebens kennengelernt hat – darunter Scheel, Genscher und Lindner – und über ihren Einsatz für die Musik, etwa als Musikreferentin der Stadt Köln.

    Am Ende empfahl Sie „Narrenschiff“ von Christoph Hein.

    Das Gespräch wurde am 01.10.2025 in der ULB Bonn aufgezeichnet. Wir danken Ulrich Meyer-Doerpinghaus, Viviane Philipps und allen Beteiligten für diese Möglichkeit.